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Ferrirubin 1 mg

Siderophores

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Gehört zur Gruppe der Hydroxamatsiderophore. Die drei delta-N-Acyl Reste bestehen aus cis-anhydromevalonyl Gruppen. Transportersystem: FhuE, FhuBCD, TonB, ExbBD. Ferrirubin ist strukturgleich zu Ferrirhodin. Es besitzt nur anstelle der drei delta-N-Acyl Reste drei cis-anhydromevalonyl Gruppen.

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Ferrirubin-1-mg-S4012-0001

Siderophore sind kleine Proteine, die zu den Catecholaten, Hydroxamaten oder zu den a-Hydroxy/a-Ketocarbonsäuren gehören. Allen diesen ist gemeinsam, dass sie einen mehrzähnigen Liganden enthalten, der ein Metallion mit sechs, selten vier Zentren bindet. Die geringe Größe der Moleküle erlaubt es ihnen, die Zellwand von Bakterien, Pilzen oder Pflanzen zweimal durch relativ enge Kanäle zu durchqueren. Siderophore binden sehr selektiv Eisen(III)-Ionen, die dann in die Zellen transportiert werden können. Trotz der großen Menge an in der Natur vorkommendem Eisen besitzt dies eine sehr geringe Bioverfügbarkeit. Da die Komplexbindungskonstante der Siderophore für Fe(II)-Ionen sehr viel geringer ist als für dreiwertiges Eisen, wird das Metallion in der Zelle nach Reduktion zu Eisen(II) aus dem Komplex gelöst. Weitere Bedeutung kommt diesen Proteinen als Lagersystem für Eisen zu; d.h. die mit Eisen beladenen Siderophore können innerhalb der Zellen gelagert werden.

Ferrirubin 1 mg

Dokumentation / Anleitung:

 pdf Ferrirubin 1 mg

Produktnummer: S4012.0001

Quelle: different fungii, e.g. Penicillium variabile.

Technische Daten: MW=1010.84 g/mol (Fe-form), C41H64FeN9O17 (Fe-form).

Transport/Lagerung: shipped at RT, stored at -20°C

Verwandte Begriffe: Ferrirubin